Da liegt der Hund begraben

Wer diese Redewendung gebraucht, meint damit, dass er die Ursache eines Problems gefunden hat. Doch was hat des Menschen bester Freund damit zu tun?

Das geht auf  frühere Zeiten zurück, als man auf Schatztruhen zur Abschreckung von Dieben einen Teufel oder eben einen bissigen Hund abbildete. Wusste man, wo die Schatztruhe mit dem Hund darauf vergraben war, hatte man das Gesuchte, den Schatz, gefunden. Und im übertragenen Sinn sucht man oft nach der Ursache eines Problems – hat man sie gefunden, ist das ein wenig, als sei man eben auf einen Schatz gestossen.

Der Sinn des Hundegebells

Während bei den Wölfen nur die Welpen ihre Gefühle mit Hilfe des Bellens ihren Eltern mitteilen, tun das die Hunde auch als Erwachsene. Dies lässt darauf schliessen, dass die Hunde die Tendenz zum Bellen während ihres Zusammenlebens mit dem Menschen angenommen haben und diese einstige kindliche Verhaltensweise in Züchtungen auch gezielt gefördert wurde.

Es gibt aber auch Rassen, die fast gar nicht bellen, wie z.B. der Basenji. dieser hat, ähnlich den früheren Urhunden, einen flachen Kehlkopf. Zum Bellen braucht es aber einen relativ grossen Kehlkopf. Der Basenji zieht es daher vor, wie die Wölfe zu heulen.

Das sogenannte Debarking, also das Entfernen eines Teils der Stimmbänder, ist in vielen europäischen Staaten übrigens verboten, weltweit aber in fast allen anderen Ländern noch erlaubt.

Das Sexualverhalten von Kater und Katze

Aus gutem Grund müssen die meisten Hauskatzen heute als Kastraten leben. Man hat errechnet, dass eine einzige Katze theoretisch innerhalb von zehn Jahren bis zu achtzig Millionen Nachkommen haben kann!!

Die Kastration erspart unerwünschten Nachkommen viel Leid und ermöglicht den erwachsenen Katzen ein geruhsameres Leben.

Im Alter zweischen sechs und zwölf Monaten erreichen die meisten Katzen die Geschlechtsreife und streben unermüdlich danach sich zu paaren. Am deutlichsten zeigt dies das Weibchen, dass sie einen Partner sucht.

Findet keine Deckung statt, kehrt dieser Zustand alle drei bis vier Wochen immer wieder ein.

Findet eine Paarung statt, wird der Eisprung erst mit dem Akt ausgelöst. Nach einiger Zeit können weitere Kater ihr Glück versuchen, denn solange die Rolligkeit andauert, verlangt die Katze weiter nach dem Koitus.

Waren verschiedene Kater erfolgreich, werden die Jungen verschiedene Väter haben. So erklärt sich das unterschiedliche Aussehen von Kätzchen im gleichen Wurf.

Die Katze kann bereits während sie noch den Nachwuchs säugt, wieder rollig werden.